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Die Duftfamilien

Konzepte für Damen-Noten

  • BLUMIG: Diese weiteraus größte Gruppe ist geprägt von Blütendüften wie Rose, Jasmin, Ylang-Ylang, Narzisse, Tuberose, Iris und Nelke.


  • ORIENTALISCH: Dieses Konzept greift die warmen, sinnlichen Noten der arabischen Welt auf. Balsame wie Patchouli, Harze wie Benzoe, animalische Riechstoffe wie Moschus, Zibet und Ambra, aber auch Vanille und würzige Komponenten wie Muskat, Nelke und Zimt geben hier den Ton an.


  • CHYPRE: Der Parfümeur Fracois Coty schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Duft "Chypre" aus mediterranen Ingredienzien, die er nach der Insel Zypern benannte. Diese Kombination aus Zitrusfrische, erdigem Eichenmoos und balsamischem Patchouli war stilprägend für die Großfamilie der Chypre-Düfte.



Konzepte für Herren-Noten


  • FOUGERE: Namensgeber dieser Richtung ist das Parfüm "Fougere Royal" aus dem Hause Houbigant. Diese Kreation von 1882 mit den Hautnoten Lavendel, Eicchenmoos und dem damals neu entdeckten Riechstoff Kumarin war ursprünglich als Damenduft gedacht. Der Fougere-Akkord entwickelte sich jedoch rasch zu einem Hauptvertreter der maskulinen Richtung. Er enthält übrigens kein Farn (frz. fougere), wie der Name vermuten ließe.


  • ORIENTALISCH: Süße Honig- und Vanille-Akzente, Ambra und Gewürze bestimmen dieses Konzept, das in der Herren-Parfümerie erst in jüngerer Zeit erfolgreich wurde.


  • CHYPRE: Neben den charakteristischen Chypre-Duftstoffen Zitrusfrische, Eichenmoos und Patchouli so sorgen hier ledrige und holzige Komponenten für den männlichen Touch.


Die Variationen

Außer den Duftstoffen , die das Konzept bestimmen, enthält jedes Parfüm eine Reihe von Ingredienzien, die ihm einen speziellen Charakter verleihen. Das grobe Prinzip wird in Variationen verfeinert. Die Übergabe zwischen den Variationen können dabei auch fließend sein.


Bei den Damendüften haben sich aus den drei Konzepten insgesamt dreizehn Variationen herausgebildet. "BLUMIG" unterteilt sich in sechs Interpretationen: grün, fruchtig, frisch, blumig, aldehydig und süß. Orientalisch ist in die zwei Variationen ambriert und würzig aufgeteilt. Chypre spielt mit den fünf Interpretationen fruchtig, frisch, blumig, animalisch und grün.


Bei den Herren-Düften spalten sich die drei Duftkonzepte in neun Variationen auf. Fougere ist in drei Interpretationen eingeteilt: Lavendel, holzig-ambriert und frisch. Orientalisch gliedert sich in würzig und ambriert auf. Chypre für den Herren kennt vier verschieden Richtungen: holzig, ledrig, frisch und Zitrus.

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