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Rosenwasser

Wertvolle Königin der Blumen


Schon die Hochkulturen der Antike erkannten das Duft-Potenzial der Rose, und verwendeten ihte Blüten für die Herstellung von duftendem Rosenwasser. Sie beherschen die Kunst der Destillation und konnten so schon vor Jahrtausenden aus Rosenblüten sowohl das Rosenwasser als auch das kostbare Rosenöl gewinnen. Seitdem schwören Kenner auf die pflegende, gar heilende und natürlich duftende Wirkung der Königin der Blumen.


Zwei historische Rosenarten, die "Rosa damascena", die aus der Kreuzung der "Rosa gallica" und der "Rosa moschata" oder "Rosa phoenica"entstand, und die "Rosa centifolia" sind besonders stark duftend und daher für die Rosendestillation bestens geeignet.


Die Produktion des duftenden Golds


Ölrosenkulturen - große Anpflanzungen von Ölrosen - finden sich in zahlreichen Ländern wie Moldawien, in der Kaukasus- Region, auf der Krim, in Georgien, der Ukraine oder der Türkei, in Bulgarien, Marokko und in Indien.

Eines der wichtigsten Zentren für die Rosenduft-Produktion ist wiederum die französische Parfümstadt Grasse. Dort werden jährlich 300.000kg Rosenblüten verarbeitet.

Schon die Ernte der Roseblüten die um den 20. Mai beginnt und Mitte Juni endet, ist ein schwieriges Unterfangen. Denn die Blüten dürfen nur in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 9 Uhr, maximal bis 11 Uhr gepflückt werden, da sich bei stärkerer Sonneneinstrahlung die Öle verflüchtigen.


Für ein Gramm Rosenöl braucht man rund zehn Kilogramm Rosenblüten.


Die besten Pflücker bringen es auf 40kg am Tag.

Kein Wunder also, dass Rosenöl auch duftendes Gold genannt wird und eines der teuersten unter den ätherischen Ölen ist. So zahlt man für 1kg Rosenöl mindestens 15.000 bis 20.000 Euro.

Dementsprechend teuer sind deshalb auch alle Parfümsorten, die mit echtem Rosenduft gefüllt sind. Ein kleines Fläschen Rosenöl mit 5ml Inhalt kostet so bereits 100 Euro und mehr.

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